Deutscher Künstlerbund e.V.

 

Daniela Brahm: anti-tack

Rupprecht Matthies: palabras,palabras

Soup: lowJoe

27.05.2005 bis 22.07.2005
Ausstellung, Workshop im Projektraum
┬╗open: house┬ź planung // projektierung // pr├Ąsentation // partizipation // party
open: house ├Âffnet den Projektraum f├╝r die Bespielung durch Mitglieder und G├Ąste. Das l├Ąsst das Spezifische des K├╝nstlerbunds als eines von K├╝nstlerInnen betriebenen Netzwerks zum Zug kommen und stellt das Unterfangen auf eine breitere Basis.

Wer Lust hat, das bestehende Netzwerk zu nutzen, Verbindungen herzustellen und Formate ├Âffentlichen Nachdenkens ausloten, ist dazu eingeladen, Initiative zu ergreifen.

 

open: house fragt: Besteht ein Interesse an Partizipation? Gibt es Arbeitswege, die sich kreuzen? Teilen wir das Bed├╝rfnis, Inhalte, Methoden und Theorien gemeinsam aufzurollen? Was brennt akut auf den N├Ągeln?  Zur Sammlung von Themen, Formaten und Positionen hatte Karlheinz Jeron eine Website eingerichtet.

 

Die Eingaben werden direkt im Projektraum auf einer Wandtafel visualisiert. Hier zeigen sich B├╝ndelugen und Ankn├╝pfungspunkte. Wem die digitale Kommunikation nicht gen├╝gt, ist freigestellt, direkt im Projektraum vorbeizukommen. Im Gespr├Ąch sind Zeitfenster, die von einem Abend bis zu mehreren Wochen buchbar sind, wobei ├ťberlagerungen, Verflechtungen und Gleichzeitigkeiten immer mitbedacht werden.

 

Um schnell reagieren und Veranstaltungen kostenarm ank├╝ndigen zu k├Ânnen, tragen wir gemeinsam eine email-Liste von Mitgliedern, Freunden, Multiplikatoren und interessierter ├ľffentlichkeit zusammen.

 

Bereits w├Ąhrend der Planungsphase ist der Projektraum zur Nutzung offen, sei es f├╝r informelle Treffen oder ├Âffentliche Pr├Ąsentationen. Soup (Les Schliesser und Andr├ę Reutter) hat daf├╝r ein mobiles Mobiliar zur Verf├╝gung gestellt. Die Situation ist transitorisch und auf Addition angelegt. Da nur geringe finanzielle Mittel zur Verf├╝gung stehen, werden alle Aktivit├Ąten aus Eigeninitiative generiert und aus Drittmitteln finanziert. Bernd Milla und die Gesch├Ąftsstelle unterst├╝tzen durch Infrastruktur und organisatorische Mitarbeit.

 

Der Projektraum in Berlin ist in dieser Konstellation ein Werkzeug unter anderen. Er kann nicht alle Bed├╝rfnisse nach Repr├Ąsentation und Diskussion erf├╝llen, k├Ânnte aber als Modell dienen, das in weiteren Orten in anderer Form adaptiert wird und damit Satelliten schafft.