Deutscher Künstlerbund e.V.
 

Satzung
in der Fassung vom 18.06.2016


§ 1  Name und Sitz
Der Name des Vereins lautet Deutscher Künstlerbund e.V. Er hat seinen Sitz und ­Gerichts­stand in Berlin und ist im Vereinsregister unter Nr. 902/Nz eingetragen.

§ 2  Zweck
Der Deutsche Künstlerbund e.V. hat den gemeinnützigen Zweck, die Interessen der bildenden Kunst im Allgemeinen und ihrer Künstlerschaft im Besonderen unmittelbar und ausschließlich zu fördern. Dazu gehören u. a.:

1. Beziehungen unter Künstlern im Geist der Toleranz und Außerungsfreiheit durch ­Zusam­menkünfte und Symposien.

2. Die Darstellung und Wahrnehmung der Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit.

3. Die Durchführung von Kunstausstellungen im In- und Ausland.

4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts »steuerbegünstige Zwecke« der Abgabenordnung. Die Mitglieder erhalten keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

5. Der Verein ist selbstlos tatig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

6. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmaßige Zwecke verwendet werden.

7. Der Verein wird keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhaltnismaßig hohe Vergütungen begünstigen.

§ 3 Mitgliedschaft
Mitglieder des Vereins sind:

1.  Ordentliche Mitglieder (bildende Künstlerinnen und Künstler)

2.  Außerordentliche Mitglieder

3.  Ehrenmitglieder

4.  Freunde und Förderer des Vereins

§ 4 Aufnahme
Voraussetzung der Aufnahme in den Deutschen Künstlerbund sind die Veröffentlichung künstlerisch gewichtiger Werke oder sonstige besondere Verdienste um die Kunst.

Das Vorliegen dieser Voraussetzungen prüft im Auftrag des Vorstandes eine aus mindestens drei, höchstens aber fünf Vereinsmitgliedern bestehende Aufnahmekommission, die ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit fast. Die Mitglieder dieser Kommission werden durch den Vereinsvorstand jeweils für eine Amtszeit von drei Jahren bestellt. Eine Wiederbestellung ist möglich. Die Prüfung durch die Aufnahmekommission setzt einen von mindestens zwei Vereinsmitgliedern unterstützten Aufnahmeantrag voraus, der an den Vorstand zu richten ist.

Über die Aufnahme in den Deutschen Künstlerbund entscheidet abschließend der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss auf Vorschlag der Aufnahmekommission. Der Vorstand ist hierbei an Vorschlage der Aufnahmekommission nicht gebunden.

§ 5 Rechte und Pflichten
Die ordentlichen Mitglieder besitzen unbeschranktes Stimmrecht.

§ 6  Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss. Der Austritt ist dem Vorstand einen Monat vorher schriftlich mitzuteilen.
Die Mitgliedschaft wird beendet durch Ausschließung mangels Interesse, die – nach Rück­frage – durch den Beschluss des Vorstandes ausgesprochen werden kann, wenn ein Mitglied mit der Beitragszahlung ohne Erklarung mehr als zwei Jahre im Rückstand bleibt.

§ 7  Beitrage
Zur Durchführung der Geschaftsordnung wird ein Mitgliedsbeitrag von den ordentlichen ­Mit­gliedern erhoben, dessen Höhe durch die Mitgliederversammlung bestimmt wird.

In begrün­deten Fallen kann der Vorstand über Ermaßigung und Erlass des Beitrages befinden. Die Beitrage der Freunde und Förderer des Deutschen Künstlerbundes e.V. werden mit diesen vom Vorstand individuell vereinbart.

§ 8  Haftung
Für samtliche Verbindlichkeiten des Deutschen Künstlerbundes e.V. haftet ausschließlich das Vereinsvermögen.

§ 9  Organe
Die Organe des Vereins sind:

1.  Die Mitgliederversammlung

2.  Der Vorstand

§ 10  Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung findet einmal jahrlich statt. Hierzu sind alle Mitglieder vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen einzuladen. Die Einladung erfolgt brieflich oder – sofern das Mitglied dem zugestimmt hat – per elektronischer Post. Weitere Antrage zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung, welche schriftlich gestellt und mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung in den Handen des Vorstandes sind, müssen behandelt werden. Über die Zulassung weiterer Antrage entscheidet die Mitgliederversammlung in ihrer Sitzung. Regelmaßige Gegenstande der Beratung und Beschlussfassung der Mitgliederversammlung sind der Jahresbericht über das bzw. die abgelaufenen Geschaftsjahre, der Finanzbericht und die Entlastung des Vorstandes.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfahig, wenn die formalen Voraussetzungen für ihre Einberufung erfüllt sind. Die Anderung der Satzung kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von zwei Drittel der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Für alle übrigen Beschlüsse genügt die einfache Mehrheit.

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Die Protokolle werden von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.

§ 11  Vorstand des Vereins
1. Der Vorstand besteht aus mindestens fünf Mitgliedern gemaß § 26 BGB. Der Vorstand ist beschlussfahig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.

2. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewahlt werden. Die Wahl des Vorstandes erfolgt jeweils für eine Amtszeit von vier Jahren durch die Mitglieder­versammlung. Bei Ablauf der Amtsdauer bleibt der Vorstand bis zur Bestellung eines neuen Vorstandes im Amt.

3. Der Vorstand wahlt bis zu zwei Sprecherinnen / Sprecher aus seinen Reihen.

4. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wahlt die Mitgliederversammlung eine Nachfolgerin / einen Nachfolger für die verbleibende Amtszeit auf ihrer darauf folgenden jahrlichen Versammlung. Bis zu diesem Datum kann durch den Vorstand eine Nachfolgerin / ein Nachfolger aus der Mitgliedschaft bestellt werden.

5. Die laufenden Geschafte des Vereins werden durch den Vorstand geführt. Seine Tatigkeit ist ehrenamtlich. Gerichtlich und außergerichtlich gemaß § 26 BGB wird der Verein durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.

6. Dem Vorstand obliegt die Verwaltung und Verwendung der Vereinsmittel. Er ist berechtigt, diese Tatigkeit einem Dritten zu übertragen. Die Bestellung eines Geschaftsführers obliegt dem Vorstand.

§ 12  Ausstellungen und sonstige Aktivitaten
Die Vorbereitung und Durchführung aller Ausstellungen und sonstigen Aktivitaten sowie die Wahl des Ausstellungs- und Veranstaltungsortes obliegen dem Vorstand. Hierbei strebt der Deutsche Künstlerbund an, Künstlerinnen und Künstler gleichermaßen zu beteiligen.

§ 13  Auflösung
Die Auflösung des Vereins erfolgt, wenn drei Viertel aller Mitglieder einen diesbezüglichen Beschluss in der Mitgliederversammlung oder im Wege einer schriftlichen Abstimmung ­fas­sen.

Nach Auflösung des Deutschen Künstlerbundes e.V. oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fallt das Vereinsvermögen an die Bundesregierung mit der Auflage, es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung bildender Künstler zu verwenden.


Beschlossen am 18. Juni 2016