Deutscher Künstlerbund e.V.
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Raum-Teilansicht Wand und Boden
© VG Bild-Kunst, Bonn
Fotograf/in: Volker Kreidler
Raum-Teilansicht Wand, Boden und Gardinen
© VG Bild-Kunst, Bonn
Fotograf/in: Volker Kreidler
Raum-Teilansicht Wand
© VG Bild-Kunst, Bonn
Fotograf/in: Volker Kreidler
Bosch, Susanne
lebt in Berlin

kommen und gehen | verweile, 2021
Zeichnungen und Gravuren auf Bodenbelag; Tisch- und Wandgestaltung, Holzregale und -leisten
80 qm

Installation / Rauminstallation

Wettbewerb
Art: Begrenzt-offener Wettbewerb - Einladungsverfahren, Einstufig
Jahr: 2018
Auslober | Institution: Bezirksamt Mitte von Berlin
Preisrichter:
Thorsten Goldberg, Künstler
Dr. Cristina Gómez Barrio, Künstlerin
Christian Hasucha, Künstler
Sophia Lembcke, Kunsthistorikerin
realisiert: ja

Standort
Haus der Jugend, Nauener Platz, Berlin-Mitte
Öffentliche Einrichtung
Schulstraße 101
13347 Berlin
Berlin
Deutschland

Bauherr: Stadt
Architektur: Architektur der 1950er Jahre
Aufstellung: Nachbarschafts Cafe

Beschreibung:
kommen und gehen | verweilen ist ein partizipatives Kunst am Bau Projekt in Berlin Wedding im Zusammenhang mit der Baumaßnahme »Sanierung und Umbau Komplex Nauener Platz«.

Das Kunstwerk arbeitet mit Methoden aus der kritischen Kartographie. Diese hinterfragt das dominante Paradigma der Kartographie, das besagt, dass Karten neutrale Abbilder der Wirklichkeit seien. Als Methode analysiert sie Karten als Ausdruck und/oder Produzenten sozialer Wirklichkeiten. Durch kritisches Hinterfragen von Karten und ihrer Entstehung generell und im Einzelnen wird Wissen zeitlich und räumlich situiert, dessen Beziehung zu Macht untersucht und Grundlagen des Denkens in Frage gestellt.

Das Kunstprojekt lädt Bewohner*innen Berlin Weddings ein, als lokale Expert*innen ihres Alltags aktiv Daten und Fakten zu sammeln und zu entscheiden, welche in einer Ganzraum-Zeichnung im Nachbarschafts-Café umgesetzt werden.

Als Künstlerin wurde ich bei kommen und gehen | verweilen durch verschiedene Ansätze mit Anwohner*innen zur Chronistin von dem, was mir mitgeteilt wurde von verschiedenen Altersgruppen Menschen unterschiedlicher Nationen, Geschlecht und Herkunft sowie politisch Aktiven, aber auch durch Literatur und Beobachtung. Daraus entwickelte sich eine Übersetzung der Daten in einer sogenannten Weddinger »Habitat«, die diesen versucht in seiner Diversität durch Zeichnung, Text und Daten zu beschreiben.